Was uns wichtig ist

Ein neues Zuhause finden

Die wenigsten unserer Bewohner haben gerne ihr eigenes Zuhause verlassen. Aber daheim war es einfach nicht mehr möglich, trotz Hilfe von allen Seiten. Wir wissen, dass dieser Schritt für niemanden einfach ist. Die meisten Bewohner haben sich schnell eingelebt, wenige brauche etwas mehr Zeit. Einige sind wieder mit alten Bekannten zusammen getroffen.

Wir versuchen das Wort «Heim» im ursprünglichen Sinne anzuwenden und unseren Bewohnern ein «Daheim» anzubieten. Um diese Begleitung professionell zu gestalten, arbeiten wir mit dem psychobiografischen Pflegemodell nach Prof. Böhm. Ziel ist es, die Bewohner mit Schlüsselreizen aus ihrer Lebensgeschichte seelisch wiederzubeleben, statt sie nur körperlich zu versorgen.

Sich körperlich und seelisch wohl fühlen

Der Umgang mit unseren Bewohnern und Gästen ist von Achtung und Respekt geprägt und orientiert sich an der Normalität der individuellen Lebensweise.

Im Bewusstsein, dass der betagte Mensch vorwiegend im Altzeitgedächnis lebt, versuchen wir, ihm dort Sicherheit zu geben, wo Verluste entstanden sind. Beziehungen aufbauen und pflegen nehmen einen wichtigen Platz ein. Wir verstehen es als ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Es ist uns ein grosses Anliegen, dass die lieb gewonnenen Gewohnheiten und Eigenheiten beibehalten und weiter gepflegt werden. Durch die Milieugestaltung finden die Bewohner ein Zuhause vor, welches ihnen Sicherheit und Geborgenheit gibt.

Unsere Bewohner sollen grosse Eigenständigkeit und Selbstpflege geniessen können. Das Gesunde wollen wir fördern.

Wir versuchen im Anbieten von Hoffnung und Sinnfindung Hilfestellung zu geben. Wichtig in diesem Prozess ist uns das Vorwärtsschauen, den Sinn im eigenen Leben entdecken und in dem, was im Leben geschaffen und erreicht wurde.